Was denken wir morgens bei unserer ersten Tasse mit warmem Getränk?
Denken wir, es ist Krieg? Europa liefert Waffen, um Russland anzugreifen? Oder denken wir an unsere alltäglichen kleinen Aufgaben? Denken wir an die Mütter, die ihre jungen Söhne opfern müssen, um diese Waffen zu bedienen und damit ihr Land verteidigen sollen? Oder gilt unser morgentliches Denken der Schönheit der Natur?
Hat in unserem Denken der Heimatbegriff einen Sinn? Streben wir nur Geistiges an, die Vergeistigung, als sichere Insel vor dem Weltgeschehen? Motto: Nicht mehr berührt werden von der immensen Flut täglicher Nachrichten aus der ganzen Welt!
‚Wir müssen unser Land verteidigen und wehrpflichtig werden!‘ Das sind die Sprüche, die die politische Elite derzeit predigt. Aber was genau gilt zu verteidigen in einer Welt bei der die Kleider aus Asien, die Schuhe aus Afrika, die Avocados und Bananen u. a. Nahrung aus Südamerika, der Treibstoff aus Arabien kommen, welche Welt müssen wir verteidigen, ohne das Geflecht der weltweiten Verbundenheit zu zerstören?
Die unbegrenzten Möglichkeiten der Wissenschaft machen den Heimatbegriff weiter unverständlich. Auch wenn manche politische Parteien mit Heimatverbundenheit werben. Kinder, die in Leihmüttern irgendwo auf der Welt erzeugt und dann in eine Heimat gebracht werden, macht für Solche Heimat Sinn?
Wenn aus irgendeiner Frau die Eier rausgepresst werden, um dann in eine andere Frau gepflanzt zu werden, nach dem der potente Samen des Mannes das Ganze dominieren soll, weil der Mann alles bezahlt und die einzigen Rechte auf das bald fertige Kind haben will, das, wenn fertiggestellt, nur ihm gehört, zu der keine Frau mehr gesetzlich Anspruch erheben darf – ist es nicht der letzte Aufschrei des Patriarchen?
Eine Tigerin mit Jungen ist gefährlicher als ein Tiger, eine Elefantenkuh mit Kalb ist bedrohlicher als eine Bulle. Eine Mutter ist das Symbol für Überleben und Stärke. Glaubt jemand, mein Denken ist reaktionär, wenn ich Leimutterschaft nicht mehr als Teil der Schöpfung empfinde? Sondern als Degradierung der Frau, abgesehen von der Ausbeutung.
Wer ein Kind herstellen darf, muss auch für Abtreibung sein. Töten von Zellen muss doch dann normal sein? Sterben, künstlich beeinflusst auch! Trotzdem wird unser Verfall künstlich verlängert. Herhalten für lebensverlängernde Experiment, ohne sagen zu können: es ist Zeit, zieh den Stecker muss doch Norm werden.
Den Menschen künstlich erzeugen ja, den Menschen künstlich gehen lassen nein. Ist das nicht unlogisch?
Wer sich zu wem hingezogen fühlt ist heute frei und das ist gut so und soll gelebt werden Aber der Schritt, auch noch Mutter sein zu wollen ohne Frau, wird dem Mann verweigert bleiben müssen. Es zerstört die Heimat der Menschen, denn die ist nicht in einer Nation zu finden, sondern im Mutterleib. Dort wachsen wir heran und dort bildet die Seele sich.

