Was macht ihr in der heißen Zeit?

Die Linde, die Desikachar Sir vor circa 32 Jahren gepflanzt hat, bildet mit dem Ahorn und den beiden Ginkobäumen zusammen ein Waldklima. Das bringt uns Entspannung in der heißen Zeit.

‘Das Heiße seid ihr doch von Indien gewöhnt’, wird uns gesagt. Aber das tropische Klima lebt mit den tropischen Pflanzen, sie vertragen einander und leuchten, saugen die Hitze mit  ihren wässrigen Blätter; außerdem ist die Sozialisierung mit dem Klima in Indien ganz natürlich, und es hat immer etwas ekstatisches und kühlt auch abends deutlich ab. Zumal der Sonnenuntergang gegen 6.30 abends ist und die Nacht von Schwaden aus Jasmindüften begleitet ist, dann wenn sie jemand  im Haar trägt oder einen Garten bzw eine Terrasse hat.

Hierzulande tun mir die Rosen leid, sie hängen da. Oder die grünen Büsche, sie dörren vor sich hin. Auch die Tiere tun mir leid und die Menschen.

Wir sind im Odenwald und ich schreibe Gedichte. Nach der Buchveröffentlichung und der Anspannung schreibe ich in dieser Hitze einfach Gedichte. Manchmal nachts unterm Sternenhimmel, das ist meine Art der Abkühlung.

Sternschnuppen fallen

Warum?

Frag Google!

Nein – wo bleibt dann das Mysterium des Ungesagten?

Wenn Musk’s umweltschädigende Satelliten,

über Smartphones vermitteln wollen

es gäbe auf Alles Antworten, 

und besserwisserisch Richtiges sowie auch Falsches verbreiten

um das Unsagbare erklären zu können

mit illusorischen Bildungs-und Bilderwahn,

der ihr Geltungsbedürfnis entlarvt:

ich bin, ich kann, ich bestimme!

Nichts sind wir, nichts können wir, nichts bestimmen wir.

Wir ähneln den Sternschnuppen

die in der Unendlichkeit zergehen.

Ich habe jetzt einen weiteren, englischen Blogbeitrag, der zukünftig über mein Buch berichten wird. Ich hoffe Leser schreiben darauf.

Zu finden ist er: auf der Menutaste meiner  homepage auf Books gehen, dann warten bis ‘Footprints auf Eternity’ erscheint und anklicken. Dort sind Hörproben aus dem book Launch in London zu hören. Und viele News und Gedanken zum Thema Eternity,  auch Fotos, so wie dieses obige Foto, das ironisch ist:  ‘Footprints of Eternity’ mit den tropischen Pflanzen im 34. Stockwerk eines Hochhauses mit Blick auf das Londoner Finanzzentrum Canary Wharf.  Dort war während meiner Englandzeit in den 70er Jahren nichts als Elend und verlassene verfallene Werften, die zuvor aber den Reichtum Englands begründet hatten, als hier die Schiffe mit den Schätzen aus den Kolonien anlegten. In der Unendlichkeit ist Aufstieg und Verfall enthalten.

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