Verschwörung

Verschwörung

Der Duden sagt: Mindestens zwei Menschen die zusammenarbeiten und gegen mindestens einen anderen sich verbünden.

Aktuell sind damit Leute gemeint, die nicht das vertreten was die Regierenden und ihre Medien vertreten und dagegen angehen. Prof. Charles Pigden sagt: „If you are not a consiracy theorist ( zeigt am Beispiel eines Photos Mann und Hund die Schafe bewachen) you are an idiot.“

Das obige Foto zeigt mich mit 25 Jahren, als ich zum indischen Theater überwechselte, mich den Sitten und Gebräuchen dort unterordnete um zu lernen. Das indische Theater hat die Seele des Menschen zum Thema, unser aller Seele, die nach dem Grenzenlosen sucht und sich nicht in weltliche Spiele einbinden lässt. Damals kam ich mir als Teil einer Verschwörung gegen westliches Theater vor, obwohl ich eigentlich ausgebildet war, die Antigone zu spielen, – ich will sie immer noch spielen, denn es ist die Frau, die gegen die Gebote der Staatsmacht ihrer Menschlichkeit Vorrang gibt – und die Antigone ist aktuell. Aber sie wird als Verschwörerin lebendig begraben. Das zeigt das Dilemma der westlichen Kultur auch heute.

Gestern habe ich Die Perser live aus dem Epidaurus Theater gesehen. Es war gigantisch. Nicht nur die Bewegungen, der Klang des Dramas, oder sein Inhalt: Besiegte und Zerstörte geben ihr Drama preis, und der Geist eines Toten sagt: „Eurer Reichtum bedeutet nichts in der Welt des Hades“, beeindruckend war nicht nur wie es endet mit „Genießt für kurze Zeit jeden Tag…. “, sondern am ergreifendsten war der Ort wo es stattfand, in Epidaurus. Es war Heilzentrum. Theater diente zur Gesundung.

Was sagt uns das in Zeiten der Epidemie?

Die gesamten Virologen und ihre politischen Sprecher sind auch irgendwie auf dem Holzweg. Eine Epidemie bricht aus, wenn die Menschheit instabil geworden ist. Wenn ein Virus und die Bakterien nicht mehr verkraftet werden. Hat es damit zu tun, dass wir zu viel herumforschen an ihnen, sie zerstückeln mit ihnen spielen ohne sie zu achten? (Eine bekannte Berliner Virologin sagte in einem Interview, wie sie immer Angst gehabt hätte, etwas an ihrer Handtasche aus dem Labor mit nach draußen zu schleppen!) Ihnen keine Wertschätzung mehr geben, weil wir meine, sie beherrschen zu könne mit unserem Technologie Glauben? Dieser wird derzeit wie eine Religion propagiert.
Dazu haben wir uns zu sehr in Genuss und Konsum verstrickt und dabei vergessen, dass es wichtig ist, jeden Tag Widerstand zu üben um die Abwehrkräfte zu stärken.

Theatererlebnisse waren Teil der Heilung in Epdaurus. Das was jetzt alles verboten ist. Konzertaufführungen Tanzaufführungen, die uns die Katharsis erleben lassen.
Die erlebt ihr nicht wenn ihr durch Zoom miteinander kommuniziert. Oder über Skype lernt. Es ist unsinnlich. Begreift, das Sinnliche soll getötet werden um den Menschen bürokratisch verwalten zu können wie ein Schriftstück und die Technokraten kassieren und die Künstler verarmen.

Bin ich Verschwörungstheoretiker wenn ich sage: Es wird geplant aus Menschen Roboter ähnliche Wesen zu machen, die längst einen Maulkorb verpasst bekommen haben und die diese und jene Pille und diese und jene Impfung machen sollen? Die auf Abstand zueinander bleiben müssen?
Ich finde Abstand, das haben wir ja in den Podcasts betont, sehr vernünftig und auch der Respekt vor Krankheiten wichtig, und auf ‚äußerste Sauberkeit achten’, gefällt mir, aber irgendwie sinnlos Desinfektionsspray rumzuspritzen und überall den Mundschutz anlegen, oder einfach den Seen in der Natur absperren, wie hier den Marbach Stausee bei uns, damit Leute nicht an dessen Ufer sitzen, als unverschämte Bevormundung der Bürokraten aus den Ämtern. Besser den Umgang mit Epidemien einüben als uns vor der nächsten Welle Angst einzujagen. Lieber das Spucken und Niesen kontrollieren, Schönheit und einen andere Ästhetik im Umgang pflegen, (lest mal nach was z. B. Brahmanen in Indien zum Thema Speichel sagen, ist einen ganze Philosophie) als sich dauernd um den Hals zu fallen. Das rituelle, das griechische Theater hat uns so viel zu offenbaren zum Thema Berührung, Bewegung und Bewusstsein. Ich war gestern tief betroffen, als das Publikum klatschte als Sätze fielen wie:
„Der Herrscher ist tot. Nie mehr müssen wir darauf achten was wir sagen, wir sind jetzt frei!“
Es gibt keine aktuelleren Sätze, als die in den Persern von Aeschylus.
Es gilt es als das erste Drama der Menschheit.

Leider sind aber die meisten Verschwörungstheoretiker, die von der Presse zitiert werden, infantile, dumme, um Aufmerksamkeit heischende Zeitgenossen. Leider. Die wirklich was zu sagen haben, werden leider dann dieser Gruppe unterstellt. Das ist gemein. Damit verpufft jeder Gegenwind, gegen das gängige Denken. Niemand der intelligent hinterfragt, wird mehr angehört.
Leute, schreibt eurer Gedanken (eventuell Verschwörungstheorien) auf. Auch hier als Antwort hier auf diesen Blog Beitrag.

Wir müssen endlich wieder auf die Intuition und die innere Stimme hören! Uns von der konstanten Stimme aus unserem Smartphone und anderen Medien befreien. Sie geben nämlich in der Mehrheit die Stimme der uns Beherrschenden wieder.
Wacht auf. Steht auf. Hört.

Ein Kommentar

  1. Ich folge Anjalis Aufruf und versuche, etwas zur Situation aufzuschreiben. Es darf eine Verschwörungstheorie sein, in der von ihr aufgezeigten Definition.

    Also, mit wem kann ich zusammenarbeiten und gegen wen dann verbünden?

    Für mich gibt es keine Institution, der ich mein Vertrauen schenken kann. Aber es gibt einige Menschen, mit deren Denken und Leben ich mich lange befasst habe, und deren Äusserungen ich die größte Aufmerksamkeit schenke, weil ich sie nach all der Zeit nicht mißverstehen kann. Weil ich ihre Authentizität und Ehrlichkeit erleben oder erkennen durfte, etwas, an das viele Menschen heutzutage scheinbar nicht mehr glauben können. Ich erinnere mich an den Ausspruch eines Autors, leider weiss ich gerade nicht mehr, wer ist gewesen ist, der schrieb, daß ihn jemand besuchen kam, einer der Menschen, den er am liebsten konservieren würde, um zukünftigen Generationen zu zeigen, wie Menschen einmal sein konnten…

    Ja, liest man die “Medien” und will sie anschliessend nicht nachplappern, hat man vielleicht das Gefühl, daß man vergeblich nach Äußerungen sucht, denen man sich anschliessen könnte. Schliesslich kann man nicht alles selbst wissen oder erforschen, eine Zusammenarbeit wäre wirklich fruchtbar. Aber mit wem also? Interessanterweise hört oder liest man von den Menschen, denen ich mein Vertrauen aussprechen kann, nicht sehr viel in diesen Monaten. Ich verstehe das so, daß “das Thema” zu viele Aspekte umschliesst, um gewissenhaft in einem Artikel oder einem schnellen Büchlein einer Diskussion zugänglich gemacht werden zu können.

    Vor allem aber… es gibt ja bereits alles, es wurde ja schon “seit Ewigkeiten”, vielleicht schon vor Aischylos, formuliert, gedacht, vorhergesagt, Maßnahmen und Gegenmaßnahmen beschrieben. Wenn – dann… Mit anderen Worten, wenn ich etwas “wissen” oder beurteilen können möchte, dann ist es hilfreich, diese vorhandenen Schätze aufzufinden und zu studieren, anhand derer es auch klar wird, wann welcher Weg eingeschlagen wurde und warum, und wie – sollte er sich als schlecht erwiesen haben – man die Richtung korrigieren könnte. Vor allem wird klar, daß nichts, aber auch gar nichts, was gesagt wird über “was immer schon so war” oder “jetzt kann man das nicht mehr ändern”, eine Grundlage hat.

    In einem kürzlich geführten Interview erklärte mir Dr. Vinod Verma (eine doppelt promovierte Medizinwissenschaftlerin, die sich aufgrund ihrer Erfahrungen in der Pharmaindustrie vor ca. 30 Jahren der ayurvedischen Wissenschaft zugewandt hatte) das Prinzip, aus dem heraus Fehler begangen werden:

    Pragyapradh, oder intellektueller Irrtum. Er entsteht durch das Fehlen von Verstand, oder eher, ein “Vergehen” des Verstandes (in der Übersetzung aus dem Sanskrit), bedingt durch drei mögliche Faktoren:
    Fehlen von Wissen (man macht sich nicht die Arbeit, gründlich nachzuforschen), Fehlen von Selbstkontrolle (also man weiss, handelt aber nicht dementsprechend), und Vergessen…
    Dieses Prinzip gilt auf allen Ebenen: staatlich, staatengemeinschaftlich, global, ökologisch, gemeinschaftlich, familiär und individuell.
    Klingt doch eigentlich recht einfach?

    Was ich damit sagen will, ist, daß es nicht darum geht, daß man heutzutage nicht wüsste, woher und warum ein solcher Virus in die menschliche Welt einbricht, oder mit welchen Möglichkeiten man damit umgehen könnte, wie man sich schützen könnte und was man unbedingt vermeiden müsste. Aber es wird nicht laut und deutlich vermittelt oder dargestellt.

    Woran liegt das?
    Wissen die, die die allgemeinen Informationen verbreiten (dürfen), nichts davon? Dann müssten sie vielleicht einmal studieren gehen?
    Möchten sie, obwohl sie es wissen, nicht verbreiten? Welche Gründe könnte es dafür geben?
    Haben sie dieses Wissen etwa vergessen? Welche Dinge sind es, die sie so sehr von ihrem eigentlichen Beruf ablenken?

    Auch das ganz einfache Fragen.
    Diejenigen, die aber offensichtlich Pragyapradh begehen, also beispielsweise nicht wissen, vergessen haben oder es unterdrücken wollen, dass Angst machen schwächt, und Schwächung anfällig macht für jederart Virus oder Erkrankung -, oder dass es altbewährte Praktiken gibt, sein Immunsystem zu stärken, und zwar ungeheuer zu stärken – diejenigen geben logischerweise die Antwort auf diese einfachen Fragen (s.o.) nicht.

    Also müssen wir solche fragen, die sich durch ihre Lebensart, Arbeit und Authentizität unser Vertrauen erworben haben, denn wie gesagt, leider können wir als einzelne nicht alle Felder abdecken, die so umfassende Situationen wie die gegenwärtige enthalten.

    Und so, für mich, höre ich Sriram zu, wenn er aus dem Yoga berichtet, wie mit Angst umgegangen werden kann, ich lese Anjali, wenn sie aus ihrer großen Lebenserfahrung, Unbestechlichkeit und Direktheit uns auffordert, zu stehen und beizusteuern, ich suche und finde in den Werken und Lehren schon verstorbener und noch lebender authentischer Menschen all die Rezepte und Hinweise, die mir helfen, dem Geschehen vorsichtig begegnen zu können.

    Mit diesen kann ich also zusammenarbeiten und mich gegen die “konstante Stimme” verbünden.

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