Feminismus Yoga und Prostitution

Frauen bleiben auf der Strecke. Sie ahmen die Männer nach, nennen es Feminismus und eröffnen einen fast aggressiven Konkurrenzkampf mit ihnen. So wie die Menschen aus sehr arme Länder nach Europa fliehen, ihr Leben riskieren, weil sie dort wo sie leben machtlos sind, waren Frauen über Jahrhunderte im europäischen Leben machtlos. Sie konnten nirgends hin fliehen. Es war keine bessere gerechtere Gesellschaft bekannt oder vorstellbar.

Wenn eine Sendung von „hart aber fair“ aus dem Archiv verbannt wurde (www.zeit.de/audio) weil Sophia Thomalla provokativ gesagt hat: „Wer als Frau ständig für Gleichstellung und gegen Sexismus wettert, hat noch nie ein Kompliment bekommen“ zeigt das doch ein Vorgehen gegen sehr kluge Aussprüche gerissener schlauer Frauen. Solche dürfen in männlich moralisch kontrollierten Instanzen wie dem Fernsehen und seiner Mediathek nicht vorkommen. Inszeniert sich Frau als Opfer, darf sie hingegen sagen was sie will. Punktete sie in einer Männerdomäne aber als Gewinnerin mit provokanten Wahrheiten wird sie ausgeschaltet.

Viele Frauen prostituierten sich und wissen sich jetzt in Hashtags wie #meto, # aufschrei u. a. als Opfer zu präsentieren. Sie erzählen z. B. – nach vielen Jahren – das die Hand eines Mannes zu lange auf ihrem Po lag obwohl das in der Öffentlichkeit war und daher keineswegs bedrohlich. Es kostet plötzlich einen Mann beim WDR seinen Job und er wurde seinerseits zum Opfer. Das ist so subtil gemein und die Medien rücken solche Frauen ins Zentrum ihrer Berichterstattung. solche Frauen waren nie machtlos, sondern spielten willig mit, das nennt man Prostitution. Welch Hohn gegenüber Frauen in armen Ländern, die, keine Toiletten haben und in den Busch gehen müssen um zu pinkeln dort aber von Männern aufgelauert werden die sie brutal vergewaltigen. Darum geht’s doch. Es geht um die Armut und Ohnmacht der Frauen die sich nicht wehren können und nicht mit bodyguard (oder der Öffentlichkeit) durch die Welt laufen können.

Werft einen Blick zurück in die Zeit nach Christus in Indien. Dort lebten Devadasis im Matriarchat und Männer bezahlten für sie großzügig. Ich habe die Kurtisane Madhavi in meinem Buch „Karmatanz“ als eine solche Frau beschrieben. Sie brauchte sich nicht zu emanzipiert, sondern war auf Augenhöhe mit der männlichen Gesellschaft, die sie geschickt zu nutzen wusste, um die weibliche Lebensweise aus selbstbestimmter Sinnlichkeit und Freiheit zu leben. Sie war eine Yogini, lebte nach den Regeln des Buddhismus und ihre Tochter wurde sogar eine überaus große Spenderin und nutze ihren Reichtum für Wohltätigkeit: eine Urart der Prostitution als Kontrolle über den Mann und sein Tun und sein Vermögen.
Das ist nicht zu vergleiche mit, dem was heute unter Prostitution verstanden wird. die heutige primitiv Prostitution hat kaum noch was gemeinsam mit dem was in vielen asiatischen Ländern als Kurtisane bezeichnet wurde. Heute sind die Frauen hier Opfer. Ihre Machtlosigkeit, ihrer Armut und ihrer Abhängigkeit vom patriarchalischen Ausbeutungs- und Anhäufungs-System.
Und wir müssen beim Artensterben aufpassen dass auch nicht noch die Frauen alle wie Männer sich benehmen. Das wäre schlecht.
Hier mal eine krasse Überlegung:
Frauen als Bauherrinnen würden eher nicht mit Beton bauen, sondern mit Lehm, den er ist umweltverträglich, kommt aus Erde. Sie sind eh der Erde und der Natur näher und deshalb braucht der Mann sie, um sich zu erden. Seit dieses Verhältnis verloren gegangen ist, hat die globale Zerstörung der Erde und der Frau als Frau und nicht als Manngewordener Mensch, einen Anteil.
Damit kein Zweifel aufkommt, ich finde das dritte Geschlecht gehört auch in unsere Gesellschaft und alle Transgenders leisten einen wichtigen Beitrag, diese kaputte Spannungsgeflecht zwischen heterosexuellen Mann/Frau deutlich werden zu lassen.

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